Popplet im PoWi-Unterricht

Der Einstieg in die Unterrichtsreihe Jugend und Recht im Fach Politikwissenschaft bot die Möglichkeit Erfahrungen mit der App “Popplet” zu sammeln. Die Schüler sollten zu Beginn der Reihe graphisch darstellen welche Straftaten sie kennen und mit welchen sie ggf. einmal in Berührung gekommen sind. Zusätzlich hatten sie die Aufgabe die Straftaten, die sie gesammelt hatten, in Gruppen zu sortieren.

Die App “Popplet” konnten die Schüler gut, fast intuitiv, bedienen. Das Erstellen ging zügig. Auch das Tippen  in Popplet ging für den Unterricht verhältnismäßig zügig bzw. akzeptabel. Bei den Präsentationen hat sich gezeigt, dass Begriffe nur schwer lesbar waren. Bei der kleinen Schrift kamen recht viele Nachfragen von den Schülern und die Bitte die Begriffe  noch einmal vorzulesen. Deshalb werde ich in Zukunft darauf achten, dass die Schüler die größte Schriftart, die Popplet anbietet, nehmensollen, um eine ausreichende Anschaulichkeit zu gewähren.

Da das iPad keinen Courser besitzt und sie theoretisch mit einem Laserpointer darauf hinweisen müssten, sie aber keinen Besitzen dürfen, hat sich die Methode bewährt die Fenster jeweils anzutippen und kurz zu bewegen. So kann die Klasse bei der Präsentation der Mind Map in Popplet von Kästchen zu Kästchen folgen. Zu Beginn sollte der Gesamtaufbau vorgestellt werden, da man immer wieder reinzoomen muss.

Ein Schüler war etwas übermotiviert und hatte die Aufgabe zwar inhaltlich nicht korrekt umgesetzt, aber sein aufwändiges “Popplet” (siehe unten) verdeutlicht, dass auch komplexere Schaubilder möglich sind.

Nachteilig an Popplet ist, dass man die Verbindungen zwischen den einzelnen Kästchen nicht beschriften kann, also ihnen gewisse Funktionen zuweisen kann, z.B. “führt zu”, “ist abhängig von”, “blockiert” etc. Ebenso nachteilig ist, dass man die Verbindungen nicht als Pfeile darstellen kann. Wenn das vorhanden wäre, dann könnte man auch gute Schaubilder erstellen und erstellen lassen, die zu einer guten Erkenntnis beim Schüler führen. Aus diesem Grund mache ich mich auch mal auf die Suche nach einer Alternative.

Mein Fazit: Trotz einiger Schwächen, ist Popplet gut nutzbar für den Unterricht!

Unten ein gutes, einfaches Beispiel:

Gutes Beispiel

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Inhaltlich und methodischhat der Schüler zwar die Aufgabe verfehlt, aber es zeigt trotzdem was für aufwendige Schaubilder mit Popplet doch auch möglich sind.

Über das Ziel hinaus

Ein Gedanke zu “Popplet im PoWi-Unterricht

  1. Eine softwareunabhängige Alternative wäre die Internetseite https://bubbl.us/
    Man benötigt natürlich einen Internetzugang und die kostenlose Nutzungsversion ist eingeschränkt, aber in der Regel ausreichend. Ich setze sie bereits jetzt häufig am Smartboard ein bzw. lasse die SuS die Seite für Hausaufgaben nutzen. Verbindungen können darin übrigens beschriftet werden.

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